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DoogiesWiki [australien:artsfactory]

vier Tage in Byron Bay

Schon seit Tagen hatte ich immer wieder hier in der ArtsFactory (http://www.artsfactory.com.au) angerufen um auch ganz sicher zu gehen, dass wir einen Platz bekämem. Erst hies es immer 'gar kein Problem', doch dann nahemen sie plötzlich keine Reservierungen mehr an. Wir sollen einfach so vorbeikommen und es probieren. Spannung ….. aber dann war sogar ein Dreibettzimmer exklusiv für uns frei. Wieder mal Glück gehabt. Natürlich haben wir wieder alle vergünstigungen ausgenutzt. Drei Leute, drei Nächte auf einmal buchen, plus VIP Card, dann wars am Ende gar nicht mal so teuer.

Die Arts Factory war entstanden als Künstler Community in der sich ein paar Hippies trafen und gemeinsam …. Kunst machten :-) Und dieses Flair ist bis heute geblieben. Ständig sieht man überall Leute, die malen, musizieren, tanzen oder jonglieren.

Die Factory ist eigentlich kein Backpacker Hostel im eigentlichen Sinne, sondern eher eine Lodge, also das heist ein Areal mit einem See in der Mitte. Die Reception ist schon eine Art Haus, aber eigentlich mehr in Richtung Baumhaus. Überall krum-schiefe Stämme, ein Tresen und eine Bar. Hinten raus gehts zum Pool, der endlich auch mal lang genug war um sinnvoll darin Bahnen schwimm zu können. Rundherum im ersten Stock waren die Zimmer. Hier sind übrigends alle Häuser auf stelzen gebaut. Unten ist meistens einfach immer nur Lagerraum und im ersten Stock sind dann immer alle Zimmer. Angeblich hat diese Bauweise temperaturvorteile. Unser Zimmer war direkt an der Veranda zum Pool. Kommentar eines Engländers dazu: "I haven't seen so many hotpants in my whole life compared to today!!" :-)

Ich wusste gar nicht dass die Arts Factory so groß ist. Zur Zeit sind hier 400 Leute. Gut, ein großer Teil davon ist natürlich hinten beim Camping. Leider wollen diese Leute auch alle die eine einzige Küche benützen. Zwischen sechs und acht war es einfach absolut unmöglich auch nur eine freie Gaskochstelle zu bekommen. Um an einen Topf zu gelangen musste man sich schon anstellen. Wir waren so froh, dass wir unser eigenes Geschir dabei hatten. Doch spätestens am zweiten Tag sind wir dazu übergangen vor sechs Uhr einen kleine Snack zu machen und dann nach acht Uhr noch mal ein bisschen was zu essen.

die Feuer Show

Jeden Abend gab es Programm. Jeden Abend war was los. Heute abend war eine große Feuershow angekündigt. Nachdem es dunkel war gingen wir alle rüber in eine Bar und nach einigem warten und rumfragen: 'Sind wir hier richtig?' :-) gings dann doch endlich los. Die drei Mann "Fire Show" war wirklich einmalig. Dave, seine Partnerin und noch ein dritter machten dem Publikum wirklch feuer unter dem hintern. Sie hatte zwei brennende Bälle an zwei Schüren befestigt, deren Enden sie in je einer Hand hielt. Sie wirbelte diese sogenannten "Pods" in kreisförmigen Bewegungen und Spiralen durch die Luft. Sah wirklich beeindruckend aus. Dave hatte einfach nur einen Holzstab, dessen enden mit Kevlar umwickelt waren, in Spiritus getränkt und angezündet. Doch was er damit anstellte war einmalig. Er drehte den Stab gar nicht mal so schnell, doch so wild um sich herum, teilweise durch die Hände, vor hinter dem Körper, über dem Kopf und in alle Richtungen, dass einem allein vom Zuschauen schwindlig wurde. Der dritte im bunde war ein begabter Jongleuer - natürlich mit Feuerkeulen. Gerade wenn man selber etwas jongliert (wie ich), dann weiß man wie schwer so was ist. Und er war wirklch gut. Dazu kam noch seine Ausstrahlung. Lange dreadlocks und ein stetes ständiges lächeln auf den Lippen während der gesamten Show. So stelle ich mir einen Hippy vor :-)

Die Show war for free. Die Gruppe fragte am Ende einfach nur nach einer freiwilligen Spende, was ich echt voll in Ordnung finde.

Menschen

Ist euch das mal aufgefallen. Es gibt Menschen, die sind einfach langweilig. Man redet drei Sätze mit ihnen und weiß eigentlich alles über sie. Sie stellen nichts selbst auf die Beine, sie sind nicht aktiv und haben nichts interessantes zu erzählen. Doch dann gibt es auch "interessante" Menschen, d.h. jemand dem man stundenlang zuhören könnte. Jemand der etwas großes Geschafft hat. Oder einfach nur jemand der ganz anders ist als man selbst. Oder auch jemand zu dem man als Vorbild aufblickt. Das gibt es in jeder Facette und Schattierung.

Dave wurde ursprünglich in England geboren. Er ist jetzt 23 Jahre alt und jongliert schon seit neun Jahren. Inzwischen hat er sich auf den Feuerstab spezialiesiert. Seit Jahren gibt er Jonglierkurse und tourt durch die Welt. Am liebsten hält er Kurs mit kleinen Kindern. Seit ein paar Monaten lebt er hier in Byron Bay. Er ist super durchtrainiert und sieht total cool aus :-) Aber nicht so machomäßig wie die meisten anderen Surfer hier, sondern so graziös und elegant wie ein Artist. Einmal die Woche macht er die kostenlose Show in der Arts Factory und jeweils am Tag darauf einen Jonglierkurs im Jugendheim hier in Byron. Jeder, der sich fürs Jonglieren interessiert ist ihm herzlich willkommen. Er ist gerade dabei mit seiner Truppe eine kleine Firma aufzubauen und plant in nächster Zeit richtige drei Tages Jonglierkurse anzugeben. Dave ist ein begnadeter Jongleur. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der diese kompliziertesten Bewegungsabläufe so gut erklären kann. Er zerlegt die Bewegungsabläufe in kleine Einzelteile, denen er allen Namen gegeben hat (wie z.B. der "birdy pass" - der Vogelpass) so dass es sogar jedes Kind verstehen würde was er meint und wie das funktioniert.

Ich weis es ist natürlich unmöglich einen Menschen in nur einem Absatz zu beschreiben. Besonders wenn man denjenigen noch nie gesehen hat. Doch IMHO ist Dave einfach 'der Mensch der Zukunft'. Wenn nur jeder Mensch so wäre.

Jonglierkurs

Was ich jetzt schon vorweggenommen habe ist, dass ich natürlich gleich am nächsten Tag zu dem Jonglierkurs gegangen bin. Das mit diesem Feuerstab wollte ich unbedingt ausprobieren. Dieser Stab ist ein exzelentes Beispiel für das grundsätzliche Dogma des Jonglierens. Jeder normale Mensch würde sich denken: 'Was will ich mit diesem langweiligen Stab?' Doch ein Jongleur setzt sich hin und erfindet tausend Wege damit ein ganzes Publikum zu begeistern. Das ist die reine pure Kunst des Jonglierens. Natürlich gehört da viel Schweiß und vor allem sehr sehr viel Geduld dazu. Jonglieren üben ist nicht einfach. Dave hat uns erst einige grundsätzliche Bewegungen gezeigt und anschließend viel wichtiger wie man diese einzelnen Teile dann flüssig in einem Bewegungsablauf verbindet. Wenn man erst einmal den ersten Schritt getan hat, dann hat Jonglieren zu Musik wirklich was meditatives. Ich könnte das studenlang machen - micht mit diesem langweiligen Stock beschäftigen.

Nimbin

Nachdem wir das zweite Mal tauchen waren, hatten wir noch den ganzen Namittag Zeit. Nach einem kleinen Mittagshappen sind Heike und ich noch nach Nimbin gefahren. Ich hätte doch den normalen Weg über die großen Straßen farhren sollen. Das ist zwar auf der Karte ein riesen Umweg, doch die "Abkürzung" auf dem direkten Weg (zumindest nach Himmelsrichtung) zu nehmen, war keine gute Idee. Das die Straße immer und immer enger wurde, wäre ja gerade noch gegangen, doch als die geteerte Straße plötzlich aufhörte und wir noch Schotterwege vor uns hatten, war ich mir doch nicht mehr ganz so sicher ob ich auf dem richtigen Weg bin :-) Aber letztendlich haben wirs dann doch noch gefunden.

Warum fährt man nach Nimbin? Tja, das müsst ihr schon selber rausfinden! :-) Ja und es ist tatsächlich so (und noch viel besser :-)

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australien/artsfactory.txt · Zuletzt geändert: 19.10.2008 17:41 (Externe Bearbeitung)
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