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DoogiesWiki [australien:capricorncaves]

Die Fahrt von Townsville bis Rockhampton

Donnerstag, der 13. November 2003

Nach einer langen fahrt (ca. 400km) sind wir wieder in Rockhampton angekommen. War wirklch nicht sehr viel zu sehen auf der Strecke. Oben im Norden um Cairns herum gibt es viel zu sehen. Südlich von uns um Brisbaine herum gibt es auch wieder tausend Dinge zu tun, doch hier zwischendrinnen ist echt nur langweiliger Highway.

Olsons Capriconrs Caves

Rich sammelt ja immer alle Flyer die er kriegen kann. Ich finde das ja fast schon eine Sucht. Doch ich muss zugeben, diesmal hatte es sich echt gelohnt. Er hatte einen Flyer entdeckt von einer Höhlenbesichtigung in der Nähe von Rockhampton. Also sind wir kurz vom Highway runter und da hin gefahren. Hihi mal wieder typisch australisch. Überall Schilder "to the caves" und sogar der Ort hieß "Caves". Wir hatten Glück. Gleich kurz nachdem wir ankamen begann gerade eine Führung. Das junge Mädchen, dass uns führte war total begeistert so eine große Gruppe zu haben. Zufällig kamen mit zusammen mit uns dreien noch zwei andere Autos an, so dass wir gerade mal zehn Leute waren. Normalerweise mache sie sogar "persönliche" Touren mit nur einem Gast. So Führungen sind hier in Australien echt immer super gemacht. Freundlich, persönlich und super lustig! Ganz besonder wenn man sich vorstellt, dass sie die Runde ja sicherlich mehrmals am Tag macht. Doch sie hat jeden Witz so spitze rübergebracht, dass wir uns echt immer totgelacht haben. Als ob sie ihn wirklich gerade erfunden hätte.

Die Capricorn Caves waren wirklich einmalig. Normalerweise waren Höhlen die ich bisher immer besichtigt hatte ziemlich langweilig. Man konnte höchstens gerade mal 10m geradeaus in den Berg gehen und das wars dann schon - Sackgasse. Doch nicht hier. Da die ganze Gegend hier ja vor tausenden von Jahren unter Wasser lag, war die Höhle eigentlich früher mal eine Korallenformation. Total verwinkelt, spukig und echt einfach märchenhaft. Durch enge Gänge, über schwindelige Holzbrücken ging es von einer Kammer in die Nächste. Immer wieder führten Seitenäste ins absolut dunkle nichts. Viele der Felsformationen hatten einen Namen, nach Tieren denen sie ähnlihc sahen. Es gab ein Nashoren, ein Kamel (ohne Kopf :-) und natürlich eine Formation die aussah wie die Karte von Australien.

War schon toll sich vorzustellen, wie Olson diese Höhlen vor ca. 100 Jahren entdeckt hatte und sie nur mit einem Seil und einer Kerze erkundet hat. Damals hatten noch nicht einmal die Aboriginies die Gänge erkundet, denn laut ihrem Glauben lebt dort der "devil devil" und sie hätten nie mals auch nur einen Fuß ins tiefschwarze Dunkel der Gänge gesetzt. Olsen hat den Grund auf dem die Höhlen lagen von der Regierung abgekauft ohne dass irgendjemand von der Existenz des Höhlensystems wüsste. Erst als er offizieller Besitzer war, eröffnete er 1890 die erste Touristenattraktion Australiens überhaupt. Seine Famile blieb noch bis vor 20 Jahren im Besitz des Landes. Erst vor kurzem wechselte der Grund für einen unbekannten Betrag an den jetzigen Besitzer. Die Verkaufsanzeige in der Zeitung lautete einfach nur: "Batman selling his caves."

Natürlich gab es auch Feldermäuse in den Höhlen. Zur Zeit angeblich über 5000 Stück. Doch jede von dieser Art ist nur so groß wie ein Daumen. Dafür fliegen die Fiecher mit bis zu 70 km/h durch die Gänge. Angeblich seien es manchmal (besonders abends) so viele, dass man vor lauter umherschwirrenden Feldermäusen die Wand nicht mehr sieht. Wir haben leider keine zu Gesicht bekommen. Doch vielleicht war das ganz gut so. Auch füllen sich manche Höhlen nach starken Regenfällen bis Hüfthoch mit Wasser. Bei uns war zum Glück alles trocken. Einmal nach einem starken Regenfall stand das Wasser in einer Höhle für eine Woche einen Meter hoch. Plötzlich war das gesamte Wasser über nacht verschwunden und weiter unten am Berg war die Straße total überspült. Bis heute weis keiner wie und wo das Wasser hinausgeflossen ist. Es muss wohl irgendwo eine Art Korken aufgegangen sein. Und noch mystischer: Wenn man den Gang nach dieser Höhle entlang geht und laut stampft, hört man ganz deutlich, dass unter einem eine große Höhle sein muss. Bis heute wurde kein Eingang zu dieser Höhle gefunden.

Grrr, es hätte auch eine "Adventure Tour" gegeben. Aber nur nach vorheriger reservierung. Da wird man dann nicht über die langweiligen Brücken geführt, sondern da gehts dann durch die wirklich engen Gänge. Unser Guide hat uns einen so einen Kamin gezeigt durch den es da geht: Der Eingang war wirklch nur 40cm im Durchmesser und wurde die 5m nach unten auch nicht sehr viel breiter. Und da gehen die durch! Dass muss wirklcih toll sein! Hätte ich gern gemacht. Aber leider bleiben wir ja nicht so lang.

Naja aber auch wir bekamen unser kleines Abenteuer. Am Ende der Tour durften wir durch den "Zig Zag Way" gehen. Und diesmal ohne künstliches Licht, sondern jeder von uns bekam nur eine Kerze. Genau so wie vor 100 Jahren Olsen, der Entdecker dieser Höhlen durch diese Gänge gegangen ist. Das Zig Zag war natürlich ein Gang der in engem Zick Zack entlang führte. Aber so eng, dass ich mit meinen Schultern gerade nicht hindurchpasste. Ich musste mich seitwärts drehen und mich so Schritt für Schritt vortasten.

Doch so gern ich auch die Adventure Tour gemacht hätte, so spanned es auch war sich durch die engen Gänge zu tasten, das war noch nicht mal der Höhepunkt der Tour. Denn das war auf jeden Fall:

The Cathedral

Die Kathedrale ist die größte Höhle in diesem System. Ca 15m hoch, wunderschön beleuchtet in verschiedenen Farben, vorne eine kleine Empore mit Altar. In der Mitte mehrere Reihen von Bänken. Mitten durch den Raum wuchs von der Decke bis zum Boden eine schnurgerade Wurzel, genannt das Glockenseil :-) Ja, die Cathedrale hatte wirklich alles was man für eine Kirche braucht. Und einige Male im Jahr wird hier tatsächlich geheiratet. Wirklich der beste Ort, den ich bisher je gesehen hätte um sich das Ja-Wort zu geben. Denn es kommt noch etwas dazu: Die Kammer hatte eine Akkustik, dagegen klingt das Sydney Opera Haus wie ne Badewanne :-) Unser Guide hat ein wunderschönes Lied mit einem großen Chor von Cd gespielt und während dessen Stück für Stück die Lichter rundherum ausgemacht. Bis letzendlich genau am Höhepunkt des Liedes auch das letzte sanft-rote Lämpchen aus war und wir nur noch im dunkeln der Höhle saßen und lauschten. Und in so einer Höhle wird es wirklch "pitch black"! Das war einer der schönsten Momente meiner Australien Reise!

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australien/capricorncaves.txt · Zuletzt geändert: 19.10.2008 17:41 (Externe Bearbeitung)
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