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DoogiesWiki [australien:lebeninsydney]

Alltag

Montag, der 8. Dezember 2003

Schon erstaunlich: Kaum lässt man sich mal irgendwo nieder, schon ergibt sich schnell schon wieder ein Gefühl von Alltag. Wir haben beim Frühstück gerade ausgemacht, wer diese Woche welchen Teil des Hauses putz. Heute muss ich wieder einkaufen gehen. Kochen, abspühlen usw. Hallo, ich denk ich bin im Urlaub. Grins, nein, ist schon nicht so schlim. Da ich ja nun wohl doch nicht arbeiten werde hier in Sydney hab ich bei weitem genügned Zeit mir noch viel anzuschauen.

Schwimmen

Gleich hier in der Nähe gibt es einen Park mit einem Freibad. Die Australier sind ja bekanntermaßen total Schwimm Fanatisch. Es gibt hier wirklich eine ganz schön viele Leute, die ziemlich gut schwimmen. Die Pools sind hier alle "olympic sized", also 25 Meter lang mal vier bis fünf Bahnen breit und es sind auch grundsätzlich immer Bahnen abgespannt. Es gibt eigentlich kaum jemand, der nur im Wasser planscht, sondern jeder schwimmt seine Bahnen. Mehrmals pro Woche gibt es Schwimmkurse auch für Fortgeschrittene.

Fitness

Ich war aber nicht schwimmen, denn dafür wars mir viel zu kalt. Es ist immer noch ständig bedeckt und hat gerade mal so 20 °C. Wir laufen immer in langer Hose rum. Absolut untypisch für diese Jahreszeit. Sogar hier spielt das Wetter verrückt. Gleich neben dem Schwimbad ist ein kleines Fitness. Für nur fünf Euro kann man dort den ganzen Tag trainieren. Ist ziemlich klein, aber sie haben so alle Geräte, die man so braucht. Ich glaub, da werd ich mir eine Monatskarte holen. Ein bisschen Sport tut immer gut. Nachdem man dann frisch geduscht ist, fühlt ich mich immer wie neu geboren.

Cogee Beach

Mittwoch, der 10. Dezember 2003

Heute waren Rich und ich am Cogee Beach. Da das Wetter je wieder besser gewordne ist bietet sich das natürlich an den ganzen Tag lang nur in der Sonne zu liegen und einfach nichts zu tun. Grins. Wir habne uns ungefähr ne Stunde lang braten lassen. Da gabs auch wirklich gar nix zum verstecken. Kein Millimeter Schatten. Und die Sonne stand absolut im Zenit. Zum Glück bin ich nicht empfindlich gegen so starke Sonne.

Anschließend sind wir noch ein bisschen durch die Cafés am Strand entlang geschlendert. Nichts besonderes. Ganz im Gegenteil, eigentlich ziemlich klein.

Ich muss mal kurz noch was anderes zwinschenrein werfen. Wenn man das hier so liest könnte man sich sicherlich denken, wir leben hier im Paradis und haben eine tolle Zeit. Aber ganz so einseitig ist das ganze auch nicht. Das fängt z bei so Kleinigkeiten an wie zum Beispiel am Strand. Nach einer Millisekunde hat man den Sand wirklch überall. Wenn dann auch noch ein bisschen Wind weht, dann kan man nicht mal mehr in Ruhe ein Buch lesen, ohne dass einem nicht der Sand aus den Ohren rieselt. :-(

Und so schön es auch sein mag durch Cafés zu schlendern, letztendlich wird man doch nur ständig dazu verleitet Geld auszugeben. Natürlich könnte ich ständig nur in Cafés sitzen. Schön wärs. Ich hab mir aber fest vorgenommen, so oft es geht besser selber für mich zu kochen. Ich darf stolz sagen, dass ich diesem Vorsatz auch ganz gut treu bleibe. Nur ist es halt in der Situation immer nervig, wenn man sich nichts kauft und auch so ist es immer ein riesen Aufwand. Erst shopping, dann kochen, dann abspühlen usw. :-( Tja, aber so ist das echt Leben wohl.

wieder schwimmen

Nachdem wir wieder in Glebe zurück waren, bin ich noch mal schnell zum Pool hier gleich um die Ecke gefahren. Grins die Australier sind wirklich verrückt. Nicht nur, dass im Pool Bahnen gespannt. Nein, es gibt sogar eine "slow lane" und eine "fast lane"! Das heist also auf einer Bahn wird eher "normal" geschwommen und auf der fast lane dürfen nur die Profis ihre Kraul Bahnen ziehen. :-) Aber ist wirklch ein gutes Training.

Doogies neues Spielzeug

Doogie hat ein neues Lieblingsspielzeug entdeckt. Ich hatte ja schon erzählt, dass ich in der Artsfactory bei dem Jonglier Workshop mitgemacht hatte. Und dort habe ich ein neues Jonglier Instrument kennengelernt: Der Twirling Stick ist eigentlich nichts anderes als ein ca. ein Meter langer Alluminium Stab. Jeder normale Mensch würde sagen: Was soll ich den damit. Doch ein Jongleur denkt sich tausende von kleinen Kunststückchen damit aus um sogar ein ganzes Publikum begeistern zu können. Die beiden Enden des stabes sind mit Kevlar umwickelt. Ein bissche Lampenöl darauf und wenn man das in der Nacht anzündet gibt das einen tollen Effekt wenn zwei Feuerbälle in der Dunkelheit umherwirbeln.

Tja, jetzt muss ich nur noch jeden Tag zwei Stunden üben für die nächsten Monate und dann bin ich Profi. Aber jeder fängt mal klein an. Und ich habe wirklich meinen Spass dabei.

Radio hören

Donnerstag, der 11. Dezember 2003

Dank des wunderbaren Internets kann ich ja hier die ganze Zeit deutsches Radio hören. Meistens natürlich Sunshine live, aber auch immer mal wieder ganz normal Gong 96.3 Durch die Zeitverschiebung höre ich ja das was die spät nachts senden. Ich sag euch Leute, nehmt Radio nachts auf und hört das dann tagsüber!!! Spät nachts senden die soooo coole Sachen. Nur gute, schön relaxte Musik ohne viel Gelaber dazwischen. Einfach so genial!

Auf ins Wochenende

Freitag, der 12. Dezember 2003

Doogies neues englisches Lieblingswort: "(to) snuggle".

Doogies neues deutsch: "Hey, der Club macht doch eh erst um 10 auf, Da brauchen wir uns vor elf nicht /anschauen/ lassen." Natürlich meinte ich "sich /blicken/ lassen" :-)

Club Sublime, Home, Sydney

Das Wetter war heute den ganzen Tag nicht ganz so toll. Ständig bedeckt und immer mal wieder regenschauer. Nicht so der super Tag um Sight Seeing zu machen. Ich war eigentlich mehr oder weniger den ganzen Tag zu Hause und hab meine Kochkünste verfeinert. :-)

Als es dann später wurde hab ich mich aufgerafft und mir gesagt: 'Nein, du verschwendest jetzt nicht diesen ganzen Tag. Du machst jetzt heute noch was!' Schon letzte Woche wollte ich ja am Freitag eigentlich in einen Club gehen. Doch damals hab ichs nicht geschafft. Außerdem wollte ich mir eh noch SWAT anschaun. Und erst Kino und dann Club das ist immer eine gute Kombination.

SWAT war genau so wie ich ihn erwartet hatte. "Erst schießen und dann fragen." :-) Kommt immer wieder vor, das ein Film so schlecht ist dass er schon wieder suuupercool ist, wenn man weiß, was man erwarten muss. Nach dem Film gings mir schon wieder etwas besser. Nicht mehr ganz so müde.

Jeden Freitag ist Club Sublime im 'Home' hier in Sydney. Das Home liegt direkt am Darling Harbour. Ist wirklch wie ein kleines Disneyland mittn in der Stadt. Eine Bucht und am Ufer entlang ist eine Bar neben der anderen, zwischendrinn auch mal ein !McDonalds und sogar ein IMAX. Spät abends ist da massig was los. Sieht absolut super aus mit der riesen Skyline im Hintergrund. Die Leute sind alle total "schickimiki" wie man bei uns in München sagen würde. Ich hatte mir große Sorgen gemacht ob ich in den Club reinkommen würde. War eine lange Schlange vor der Tür. Doch ich hatte vorgesorgt. Meine besten Schuhe und meine teuerste Jeans angezogen und ich hatte mir hier sogar extra ein Mega stylisches Hemd angezogen "yd." ist das was bei uns "New Yorker" ist. Ihr solltet mal sehen, was hier stylisch ist. Fast 80% aller Jugendlichen haben abends, wenn sie sich rausputzen, weiße, länggestreifte Hemden an. Also dezent beige Streifen von oben nach unten. Das sieht soooo schwul aus. Ich könnte mich jedes mal fast totlachen. Aber tja, andere Länder andere Sitten. Zum Glück sieht mich hier keiner von euch so! :-)

Australische Türsteher

Naja auf jeden Fall stand ich dann also in der Schlange und sag den "bouncer", also den Türsteher immer näher kommen. Das ist noch was geniales hier: Wenn einer nicht in den Club reinkommt, dann bekommt er kein schroffes "Tut mir leid heute nicht" wie in München zu hören, sondern die Türsteher erklären jedem einzelnen dann wirklch genau warum er nicht reinkommt. Keine Muskelshirts, keine Sandalen usw. Es gibt gnaz genaue Regeln, die auch aushängen was man anziehen soll, wenn man rein will. Ich find das so voll in Ordnung. Wenn das nur zu Hause auch so wäre.

Direkt vor mir war ein Pärchen. Sie sah sehr hübsch aus, doch er hatte Outdoor Trecking Schuhe an. Da sagte doch der Türsteher doch glatt: "Sorry, aber mit den Schuhen kann ich dich leider nicht reinlassen. Du hättest so Sneakers anziehen sollen wir er hinter dir." und zeigte dabei auf meine Gola Schuhe. Später fragte er mich noch "Did you buy these on your own?" Erst wusste ich nicht ganz was er damit meinte. Er wollte wohl wissen, ob meine Freundin die für mich ausgesucht hatte. Etwas überrumpelt antwortete ich nur "No no, they are from germany." Da war der Bouncer nur noch völlig baff. In seinen Augen muss ich wohl der Mega reiche Millionärssohn gewesen sein, der seine Schuhe aus Deutschland importieren lässt. Mit stolz geschwelter Brust bin ich auf die Tanzfläche marschiert. Besser könnte ein Abend nicht anfangen :-)

Der Club innen

Das Home fasst bis zu 2000 Leute. Einer der größten Clubs selbst hier in Sydney. Eintritt 25 A$ (ca 14 Euro), Getränkepreise schon gehoben für australisches Niveu, aber immer noch viel Günstiger als in München. (Wodka Bull z.B. für 6 Euro) Was mir als erstes aufviel: Asien ist nahe. Das merkt man hier echt andauernd, wie viel Technik hier importiert wird. An den Wänden seitlich der Tanzfläche hing ein 80cm Plasma Flachbild Fernsehr neben dem anderen mit super funkigen Animationen. Eine geile Soundanlage und natürlich hatten sie auch einen Laser. Ach ja und es wurde NUR Trance gespielt! Über der Tanzfläche im ersten Stock war rundherum eine Galerie auf die man auch hochgehen konnte. Ein lustiges architektonisches Schmankerl überaschte mich auf dem Klo. Das Pissoir war eine Spiegelwand, an der Wasser hinunter lief. Grins. Im dritten Stock war dann noch mal eine eigene Area mit House Musik. Von dort aus konnte man nach draußen auf eine Terasse gehen und hatte einen wunderbaren Blick über den ganzen Darling Harbour.

Die Gäste

Tja, das war das einzigste, was etwas gewöhnungsbedürftig war. Ca 80% der Gäste waren Asiaten. War ungewohnt in einem Club plötzlich überall der größte zu sein. Die Asiaten gehen wirklich voll ab auf diese elektronische Musik. Wenn die tanzen, dann hüpfen die wirklch alle synchron im Takt auf und ab. Generell sind die Leute super freundlich. Keiner rumpelt einen an, man kann jeden ansprechen und kurz einen Smalltalk halten.

Erfreulicherweise kam Rich dann sogar auch noch. Wir haben bis drei Uhr früh gefeiert. Sagt mal ist, es in München auch so schwer nachts ein Taxi zu bekommen? Gut, ich bin in Muc noch nie oft mit dem Taxi gefahren, doch ich kann mich nicht erinnern je länger als ein paar Minuten auf eines gewartet zu haben. Am KPO stehen doch spät nachts immer ganze Schlangen von Taxis, oder? Hier stehen an ausgezeichneten Taxi ständen lange Schlangen von Leuten, doch keine Taxis. Und wenn dann endlich mal eins kommt ist das sofort besetzt. so sind Rich und ich also zu Fuß aufgebrochen. Es wäre ein ca. 20 min walk geworden. Doch glücklicherweise fanden wir dann etwas abseits doch noch ein Taxi, das gerade frei war.

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australien/lebeninsydney.txt · Zuletzt geändert: 19.10.2008 17:41 (Externe Bearbeitung)
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